Praxistipp Fächerscheibe – Schleifen für Schweißer

Fächerscheiben richtig einsetzen

Fiberscheibe, Fächerscheibe, Schruppscheibe — für den Einsatz auf der Flex stehen Schleifscheibenarten zur Verfügung, die sich in ihrer Konstruktion grundsätzlich unterscheiden. Wie die faecherschleifscheibe-edelkorrundSchruppscheibe hat die Fächerscheibe eine dreidimensionale Form: Das Schleifmittel ist fächer- oder lamellenförmig geschichtet auf einem Schleifteller verankert.

Die Vorteile dieser Bauart: Die Arbeit mit der Fächerscheibe ist komfortabel, anders als bei der Schruppscheibe gibt es keine Schläge und kaum Vibration. Die Fächerscheibe zählt zu den beliebtesten Scheiben in der Metallindustrie und wird gerne zur Schweißnahtbearbeitung eingesetzt. Hinzu kommt: Die Lebensdauer ist rel. lang, da aufgrund der Lamellenstruktur beim Schleifen immer wieder neues Schleifmittel an die Oberfläche kommt, die Scheibe bleibt durch das Schleifen scharf und erreicht so lange Standzeiten.

Tipps zum Arbeiten mit Fächerscheiben

  • Abtrag: Ein aggressives Korn mit hohem Abtrag ist besser als eine lange Lebensdauer durch geringen Abtrag, wenn die Scheibe dadurch nichts wegschleift
  • richtiger Einsatz: Fächerscheiben sind viele Anwendungen die richtige Wahl. Besonders gut eignen sie sich für Rohre, Gehäuse, Aufbauten, Handläufe etc., bei denen die Scheibe der Form des Werkstücks folgen muss. Für frei zugängliche Stahlkanten oder Schweißnähte sind Fiberscheiben auf einem Stützteller besser geeignet, da sie meist eine höhere Schleifleistung erreichen. Bei direkter Kantenbelastung am besten die Schruppscheibe verwenden.
  • Die Auswahl der richtigen Körnung – in Abhängigkeit vom Feinheitsgrad des Ergebnisses.
  • Arbeitsweise: Führen Sie die Scheibe in einem Winkel von etwa 15 Grad über das Werkstück und belasten Sie die Kanten nicht zu stark, dann kann man eigentlich kaum etwas falsch machen
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.